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Die besten Zahlungsmethoden für Ihre Website

Die besten Zahlungsmethoden für Ihre Website

Wenn Sie einen Onlineshop betreiben oder eröffnen möchten, sollten Sie sich überlegen, was Ihr Geschäft erfolgreich macht. Außerdem sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie Ihr Geschäft für Menschen zugänglich machen. Ein Bereich, auf den Sie achten sollten, wenn Kunden bei Ihnen kaufen sollen, ist die Zahlungsmethode. Wer in Ihrem Onlineshop kauft, möchte es bequem haben – und wenn Ihr Zahlungsanbieter das nicht bietet, kauft er woanders. Die Integration eines Zahlungsanbieters ist zweifellos überlebenswichtig für jeden Onlineshop. Doch die Fülle an Zahlungsanbietern kann die richtige Wahl erschweren. Vor der Entscheidung sollten Sie bestimmte Faktoren berücksichtigen, denn was für Ihre Website funktioniert, passt nicht unbedingt zu einer anderen. Diese Faktoren sollten Ihre Wahl bestimmen.

1. Kosten

Bei der Wahl eines Zahlungsanbieters sollten Sie die Kosten berücksichtigen. Informieren Sie sich genau über Transaktions-, Abrechnungs-, Rückbuchungs- und Händlerkontogebühren. Bedenken Sie: Manche Anbieter verlangen kein Abonnement, aber hohe Gebühren pro Transaktion, andere setzen ein Abonnement voraus, haben dafür aber niedrige Transaktionskosten.

2. Sicherheit

Sicherheit hat für jeden Onlinehändler oberste Priorität. Wenn Sie mit den persönlichen Daten Ihrer Kunden nicht sorgfältig umgehen, setzen Sie sie dem Risiko von Betrug aus. Die Folgen einer solchen Nachlässigkeit können Ihr Geschäft ruinieren. Mit einem seriösen Zahlungsanbieter fühlen sich Ihre Kunden bei Ihnen sicher.

3. Kompatibilität

Bei der Integration eines Zahlungsanbieters ist Kompatibilität ein entscheidender Faktor.
Der gewählte Zahlungsanbieter sollte mit Ihrer bestehenden Plattform kompatibel sein. Wenn es schwierig ist, ihn in Ihre vorhandene Struktur einzubinden, ist er nicht die beste Wahl für Sie. Manche Zahlungsanbieter lassen sich zwar an das Erscheinungsbild Ihrer Website anpassen, doch Sie sollten sicherstellen, dass er auch zu Ihrer Marke passt. Der richtige Zahlungsanbieter verbessert das Einkaufserlebnis Ihrer Kunden.

4. Unterstützte Zahlungsmethoden

Tun Sie alles, um den Kauf bei Ihnen einfach und schnell zu machen. Bestehende und potenzielle Kunden kaufen eher, wenn Ihr Zahlungsanbieter eine große Auswahl an Zahlungsmethoden akzeptiert. Fragen Sie sich also: Akzeptiert mein Zahlungsanbieter Kreditkarten und andere gängige Zahlungsmethoden? Beachten Sie, dass sich die bevorzugte Zahlungsmethode von Käufern von Land zu Land unterscheidet.

Jetzt, da Sie wissen, welche Faktoren Ihre Wahl bestimmen sollten, lernen Sie die besten Zahlungsmethoden für Onlineshops kennen. Hier sind Ihre sechs besten Optionen.

1) PayPal

PayPal

PayPal ist mit über 218 Millionen Nutzern der beliebteste Zahlungsanbieter.
Im Laufe der Jahre hat PayPal das Vertrauen von Kunden in aller Welt gewonnen. Es war das erste Unternehmen, das eine sichere Möglichkeit bot, im Internet ohne Kreditkarte zu bezahlen und Geld zu überweisen. PayPal ist einfach einzurichten, weshalb die meisten Unternehmer es auf ihrer Website nutzen. Für eine Zahlung braucht der Nutzer ein bestehendes Konto oder eine Kreditkarte. Mit PayPal können Sie Geld direkt an eine E-Mail-Adresse senden. Für die meisten Kunden ist PayPal der bevorzugte Zahlungsanbieter, weil viele von ihnen ein PayPal-Konto haben.

Vorteile

  • Einfach einzurichten.
  • PayPal Express erfordert keine monatliche Grundgebühr.
  • Sie können jederzeit kündigen, wenn der Anbieter nicht zu Ihrer Website oder Marke passt.
  • Unterstützt die meisten E-Commerce-Plattformen, darunter Shopify, Volusion, WordPress, BigCommerce und Magento.
  • Die Programmierschnittstelle (API) von PayPal Express ermöglicht es Kunden, direkt auf Ihrer Website zu bezahlen.
  • Sicher und zuverlässig, da das Unternehmen fortschrittliche Verschlüsselung zum Schutz vor Betrug bietet.
  • Mit ausführlicher Integrationsanleitung.

Nachteile

  • Unverschämte Wechselkurse.
  • Einfrieren von Konten und Guthaben ohne Vorwarnung.
  • Zahlungs-Add-ons.
  • Rückbuchungsgebühr.
  • Feste Gebühr pro internationaler Transaktion.

2) Braintree

Braintree

Braintree wurde 2010 gegründet und später von PayPal übernommen. Dennoch behauptet es sich als konkurrenzfähige Alternative zu PayPal mit eigenen Tarifen. Dieser Zahlungsanbieter akzeptiert Venmo, Apple Pay, PayPal und Android Pay. Allerdings unterstützt Braintree Shopify nicht, weshalb viele Unternehmer es nicht für eine gute Option für ihren Onlineshop halten. Wenn Sie Shopify aber nicht nutzen, kann dieser Zahlungsanbieter ein wertvolles Werkzeug für Ihre Website sein. Da Braintree verschiedene Zahlungsoptionen unterstützt, fällt es Kunden leicht zu bezahlen.

Vorteile

Integriert sich in große Plattformen wie Spree Commerce, Magento, BigCommerce, WooCommerce und andere Top-WordPress-Plugins.

  • Niedrige Rückbuchungsgebühr.
  • Akzeptiert Zahlungen per Venmo, Bitcoin, Android Pay, Apple Pay und PayPal.
  • Sehr guter Kundensupport.
  • Äußerst sichere Plattform.
  • Vor allem für Käufe in Apps oder auf Websites konzipiert – damit gut geeignet für Fotografen mit Website und festen Preisen.
  • Akzeptiert über 130 Währungen.

Nachteile

  • Es gelten trotzdem die üblichen PayPal-Gebühren.
  • Unterstützt Shopify nicht
  • Zusätzliche Gebühr von 1 % für internationale Zahlungen.

3) Skrill

Skrill

Mit diesem Zahlungsanbieter überweisen Nutzer Geld im In- und Ausland. Als Skrill 2001 an den Start ging, sollte es vor allem Online-Überweisungen zwischen Skrill-Nutzern ermöglichen. Mit der Zeit kamen weitere Leistungen hinzu, darunter Prepaid-Debitkarten und Auszahlungen auf Bankkonten. Skrill hat weltweit rund 40 Millionen Nutzer. Der Dienst richtet sich zwar an verschiedene Branchen, Hauptzielgruppe sind aber Online-Glücksspiel und Devisenhandel. Die meisten Online-Casinos, die neu auf dem Markt sind, dürfen PayPal nicht nutzen und haben daher nur wenige gute Zahlungsoptionen. Skrill hat diese Lücke genutzt und seine Hürden gesenkt, damit Online-Casinos von seinen Leistungen profitieren können.

Vorteile

  • Unterstützt zahlreiche Zahlungsoptionen, darunter Debit-/Kreditkarte, Bitcoin und Bitcoin Cash, Klarna, Neteller, Banküberweisung und Paysafecard.
  • Unterstützt über 40 Währungen.
  • Keine Gebühr für grenzüberschreitende Transaktionen.
  • Unterstützt Online-Glücksspiel.
  • Bietet Aktionen bei der Registrierung für Glücksspiel.
  • Alle Kunden können die Mastercard-Debitkarte nutzen.

Nachteile

  • Einzahlungsgebühr von 0 % bis 7 % des Gesamtbetrags.
  • Unterstützt nur etwa 7 große europäische Sprachen.
  • Mehrere Währungen nur für VIP-Konten.
  • Währungsumrechnungsgebühr von 2,99 % bis 3,99 %.
  • Berechnet 1 € pro Monat, wenn Ihr Konto 12 Monate lang inaktiv ist.

4) Amazon Pay

Amazon Pay

Als Amazon diesen Dienst 2007 startete, versprach das Unternehmen Nutzern auf Websites von Drittanbietern dasselbe
Einkaufserlebnis wie bei Amazon. Und Amazon hat Wort gehalten und sich um ein hervorragendes Nutzererlebnis bemüht. Besonders beeindruckend an diesem Zahlungsanbieter: Sie müssen die Website, auf der Sie einkaufen, zum Bezahlen nicht verlassen. Amazon Pay fügt sich nicht nur perfekt in das Erscheinungsbild der meisten Websites ein, sondern ermöglicht Kunden auch den Einkauf mit einem Klick. Zudem können Kunden die Kreditkarten nutzen, die in ihrem Amazon-Konto hinterlegt sind. Diese Daten sind auf Amazon-Servern gespeichert: Wenn sich Kunden mit ihrem Amazon-Konto und Passwort anmelden, übertragen sie ihre Zahlungs- und Versanddaten an Ihre Website – das spart allen Zeit.

Vorteile

  • Vereinfacht den Kauf, besonders für Kunden mit Amazon-Konto.
  • Unterstützt Plattformen wie BigCommerce, Magento, Shopify, Volusion, WooCommerce und andere WordPress-Plugins.
  • Keine Gebühren für Betrugsschutz.
  • Keine Einrichtungsgebühr.
  • Kein Vertrag.
  • Mit ausführlicher Integrationsanleitung inklusive Codebeispielen und Testszenarien.

Nachteile

  • Gebühren pro Transaktion zuzüglich einer inländischen Bearbeitungsgebühr von 2,9 % und einer Autorisierungsgebühr von $0,30.
  • Akzeptiert keine Kreditkarten ohne US-Rechnungsadresse.

5) Stripe

Stripe

Mit diesem externen Zahlungsdienstleister akzeptieren Onlinehändler Kreditkartenzahlungen. Stripe wurde 2010 von Patrick und John Collison gegründet und hat sich zu einem der besten Zahlungsanbieter für Online-Unternehmen entwickelt. Stripe vereinfacht die Abwicklung von Kreditkartentransaktionen für verschiedenste Internetunternehmen. Viele große Namen der Tech-Branche nutzen Stripe als Zahlungslösung, darunter Facebook, Microsoft, Uber, Amazon, Shopify und Google. Dank der fortschrittlichen Entwicklertools von Stripe können Onlinehändler aller Art ihre Zahlungsabwicklung mit verschiedenen Programmiersprachen anpassen. Das sorgt für ein positives Nutzererlebnis.

Zu den wertvollsten Funktionen dieses Anbieters gehören Stripe Connect, Stripe Atlas, Stripe Sigma, Stripe Relay und Stripe Issuing.

Mit Stripe Connect passen Nutzer das Onboarding an und legen den Auszahlungszeitpunkt fest. Es ist für größere Marktplätze gedacht und ermöglicht komplexe Geldflüsse. Mit Stripe Atlas gründen Unternehmer ein Online-Unternehmen in den USA. Mit diesem Toolkit eröffnen Sie ein US-Bankkonto, erhalten Rechts- und Steuerberatung, bekommen eine Debitkarte und wickeln Zahlungen über Stripe ab. Mit Stripe Sigma erstellen Sie per SQL vollständig anpassbare Berichte. Stripe Relay ist eine API für In-App-Käufe auf Mobilgeräten. Damit verknüpfen Sie Ihre E-Commerce-Plattformen mit der App und lassen Besucher über Kaufen-Schaltflächen einkaufen. Mit Stripe Issuing erstellen, verteilen und verwalten Sie virtuelle und physische Karten.

Vorteile

  • Akzeptiert die meisten Zahlungsarten, darunter American Express, Mastercard und Visa.
  • Unterstützt Kreditkartenzahlungen in 25 Ländern.
  • Verarbeitet über 100 Fremdwährungen.
  • Keine Vertragsbindung.
  • Lässt sich einfach in große E-Commerce-Plattformen wie Spree Commerce, WooCommerce, Shopify und BigCommerce integrieren.
  • Kostenlose Währungsumrechnung.
  • Unterstützt mobile Wallets wie Apple Pay und Google Pay.
  • Jederzeit ohne zusätzliche Gebühr kündbar.
  • API für die Integration in individuelle Lösungen.

Nachteile

  • Kündigung oder Sperrung des Kontos ohne Vorankündigung.
  • Zusätzliche Gebühr von 1 % für Käufe mit internationalen Karten.

6) Authorize.Net

Authorize.Net

Authorize.Net ist ein weithin bekannter Zahlungsanbieter mit über 300.000 Händlern. Es gibt ihn bereits seit 1996. Er unterstützt die meisten großen E-Commerce-Plattformen und arbeitet mit vielen digitalen Lösungen zusammen.

Dieser Anbieter setzt zwar ein Abonnement voraus, bietet aber viele Funktionen, die die Gebühren rechtfertigen.
Authorize.Net denkt auch an Unternehmen, die mit der Zeit wachsen: Händlern, die günstigere Gebühren suchen, bietet es den Tarif Payment Gateway Only. Bei diesem Angebot müssen Sie an Ihrer Website nichts ändern, wenn Sie den Tarif abschließen.

Vorteile

  • Unterstützt große E-Commerce-Plattformen.
  • Akzeptiert zahlreiche Kreditkarten.
  • Mit der Advanced Fraud Detection Suite™ erkennt Authorize.Net potenziell betrügerische Transaktionen und geht wirksam dagegen vor.
  • Der Authorize.Net Customer Information Manager (CIM) speichert die Kreditkartendaten Ihrer Kunden auf sicheren Authorize-Servern. So können wiederkehrende Kunden ihre zuvor genutzten Kreditkartendaten in ihrem Profil auf Ihrer Website wiederfinden und verwenden.
  • CIM ist PCI-konform und kostenlos.
  • Kostenloser Telefonsupport und Online-Chat.

Nachteile

  • Einmalige Einrichtungsgebühr.
  • Bei einem Wechsel zu einem anderen Zahlungsanbieter dürfen Sie die Kartendaten Ihrer Kunden nicht übertragen.

7) Neteller

Neteller

Neteller ist speziell auf die Bedürfnisse der Online-Glücksspielbranche zugeschnitten. Das rasante Wachstum von Online-Casinos hat viele Zahlungsanbieter dazu bewegt, Lösungen zu entwickeln, die Zahlungen erleichtern und das Nutzererlebnis verbessern. Es gibt zwar zahlreiche Ein- und Auszahlungsmethoden für Online-Casinos, doch manche sind vorteilhafter als andere. Neteller hat sich einen Ruf für hochwertigen Service bewahrt. Dank der einfachen Überweisungen ist es bei Spielern sehr beliebt.

Vorteile

  • Einfach in der Handhabung.
  • Beeindruckend schnelle Transaktionen: Sie können sofort nach der Einzahlung auf Ihr Casino-Konto losspielen.
  • Sicher und zuverlässig, da Nutzer keine Bankdaten oder komplizierten Codes angeben müssen – das senkt das Risiko, Opfer von Betrug zu werden.
  • Neteller nutzt außerdem 128-Bit-Verschlüsselung für mehr Transaktionssicherheit.
  • Wird von vielen Online-Casinos akzeptiert.

Nachteile

  • Berechnet 1 % bis 5 % des eingezahlten Betrags.
  • Wer häufig hohe Beträge einzahlt, riskiert den Bankrott.
  • Eine Auszahlung dauert etwa 3 bis 7 Werktage.

Fazit

Wählen Sie für Ihre Website einen Zahlungsanbieter, der zuverlässig ist und gut zu Ihrer Website passt. Vergessen Sie nicht: Die Zufriedenheit Ihrer Kunden sollte oberste Priorität haben, wenn sie wieder bei Ihnen kaufen sollen. Behalten Sie sie also bei Ihrer Entscheidung im Blick. Das Kundenerlebnis ist entscheidend für das Wachstum Ihres Online-Geschäfts.